Drastische Senkung der Gesundheitskosten???

Begonnen von Manfred, 21. Mai 2026, 18:46:27

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Manfred

Am 10· Juni 2026 ist geplant, homöopathische und anthroposophische Leistungen aus den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungherauszunehmen. Begründet wird dies mit dem Einzusparen ausufernder Krankheitskosten.

Nun, da:
  • jeder mit einem Jahreseinkommen unter 69'750 € (ab 2027 77'000 €) Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlt,
  • wir einer in Gesellschaft leben, die als gebildet, sozial und demokratisch bezeichnet wird,
  • die ,,Erkenntnisse" der Pharmazie oberflächlich sowie extrem veraltet sind,
ist es jedoch überaus angebracht, nicht die Pharmazie mittels der von ihr Honorierten über gesundheits-absichernd relevante Belange entscheiden zu lassen, sondern GK-Pflichtversicherte, die dank Ausübung früh-paläolithischer (Instinctiver) RohErnährung und der dadurch erreichten Nüchternheit hohen Ausmaßes sich seit Jahrzehnten zur finanziell völligen Entlastung der GKV überdurchschnittlich gesund halten.

Aus der Sicht früh-paläolithischer ErnährungsAusübung wird die geplante Sparmaſsnahme aber keinerlei finanzielle Einsparung erwirtschaften können, sondern die Krankheitskosten eher noch mehr erhöhen. Die Ursachen hierfür sind folgende:
  • Unter frühpaläolithischer (im Fachĵargon Instinctive Ernährung genannter) RohErnährung geht (durch eigenkörperliche Versuche sowie Gegenversuche eindeutig klar verifizierbar) hervor, daſs jegliche (nicht auf Mangel beruhende) Krankheit nur ein AusscheidungsSymptom von Fremdsubstanzen (Küchenkost, Volksdrogen und Pharmazeutika) ist, die bis vor 450 Tsd· Jahren niemals dem Körper zugeführt werden konnten;
  • Pharmazeutika erweisen sich bei genauer Beobachtung der Symptome keineswegs als heilsam, sondern als anderweitig wirksam, deren Auswirkungen sehr von der ErnährungsArt abhängen:
  • ____• unter (sogar nur überwiegender) früh-paläolithischer werden sie vom Körper ─zusätzlich zu den Fremdsubstanzen─ sehr schnell und symptome-verstärkend ausgeschieden;
  • ____• Unter üblicher (denaturierter, extrem lange Latenzzeiten nach sich ziehender) verzögern sie lediglich die Ausscheidungen der Fremdsubstanzen erheblich, was gesundheits-vortäuschend wirkt und die Symptome im Nachhinein ─meist verstärkt─ wiederkehren läſst, die Zusammenhänge von Ursache mit Wirkung verschleiert und letztlich zu exponentiell weiterem Anstieg der Krankheitskosten führen wird mit weiterer Verminderung der Gesundheit Otto-Normal-Verbrauchers.
Dadurch erweist sich die Pharmazie als pseudowissenschaftlich und die Beitragszahlung in die GKV als ein für die Gesundheit völlig nutzloses Ad Absurdum, das durch Streichung der Homöopathie und anthroposophischen Medizin (die im Gegensatz zur Pharmazie wenigstens die Selbstheilungsfähigkeit dem Körper belassen) aus der GKV erheblich intensiviert wird.
__Folglich wird die vermeintliche Wissenschaftlichkeit der Pharmazie durch den gesundheits-vortäuschend zeitlichen Aufschub der Symptome lediglich impliziert.

Selbstverständlich kann die (dank Homöopathie und Anthroposophie dem Körper belassene) Selbstheilungsfähigkeit nur dann qualifiziert wirken, wenn weiteres Zuführen der (per Symptome auszuscheidenden) Substanzen (alias Küchenkost, Volksdrogen und Pharmazeutika) beendet wird, was aufgrund kultureller Gepflogenheiten und ursachen-verschleiernd langer Latenzzeiten meistens leider zwar nicht geschieht, aber unter besagter ultra-altmodischer (ultra-kurze Latenzzeiten nach sich ziehender) Ernährung sogar bei nur latent denaturierten ─z·B· mit Futtermitteln großgezogenen─ Lebensmitteln sogar unerläſslich dennoch geschieht.

Zwar erübrigt sich dadurch unter sattelfester Ausübung der Instinctiven Ernährung die Nutzung sowohl der Pharmazie als auch der Homöopathie völlig, aber aufgrund eines im Zusammenhang mit emotional heftiger Miſsstimmung 2001 begangenen (und danach nie wieder) törichten Ernährungsfehlers, der eine Appendix-Entzündung nach sich zog, war die Anthroposophie mir damals überaus nützlich (weil sie lediglich das Entzündungssekret absaugte), während eine pharmazeutisch agierende Klinik (die mir das Organ nicht im Körper belassen hätte) mir etliche (gesundheits-nachteilige) Nebenwirkungen kostenintensiv beschert hätte.

Dieses (für Ausübende kultureller Kost möglicherweise etwas schocᷜkierende) Erfahrungswissen:
  • a• ist für jeden evolutions-nutritiv hinreichend Aufgeklärten, der weder Fremd-Organe noch Implantate trägt und bereit ist, die Entzugserscheinungen von kultureller Kost vorübergehend hinzunehmen oder sie schon hinter sich hat, jederzeit verifizierbar,
  • b• entlarvt die pharmazeutischen ,,Erkenntnisse" als oberflächlich und extrem veraltet und
  • c• drängt den Vergleich der Pharmazie mit einer Kfz-Hinterhofwerksatt auf, deren Personal z·B· in die Bremshydraulik von Kraftfahrzeugen eher Limonade einfüllt anstatt BremshydraulikÖl und das dadurch Beeinträchtigtwerden der BremsAnlage als eine Infektion oder als AltersErscheinung darstellt, die durch Einfüllen weiterer falscher Betriebsmittel behoben werden könne und müsse....
Auch der Vergleich mit der (glücklicherweise aufgelösten) DDR, die sich wider besseren Wissens als demokratisch bezeichnete, drängt sich bei dem geplanten Gesetzesentwurf hinsichtlich des finanziell noch zu erstattenden Umfangs therapeutischer Gesundheitsleistungen durch die GKV unvermeidlich auf.

Aus diesen Gründen wäre es eigentlich weitaus sinnvoller, anstelle der homöpatischen und anthroposophischen, eher die pharmazeutischen Leistungen aus der GKV herauszunehmen.
__Da aber bekanntlich kaum jemand gewillt ist, den Konsum der (erst nach extrem langer Latenzzeit lebensgefährlich gewordenen) Volksdrogen (zu denen im erweiterten Sinne auch Küchenkost und Pharmazeutika zählen) zu beenden (obwohl dadurch den Krankenkassen quasi jegliche Krankheitskosten erspart blieben), sollten nutritiv sich sattelfest ultra-natürlich Ernährende ohne Weiteres einen Schadensfreiheitsrabatt von mindestens 50 (besser 90) % genießen (zugunsten noch besserer Rohqualität ihrer eingekauften Lebensmittel).

Wer ein Leben lang Volksdrogen konsumiert, unterschätzt deren betäubende Wirkunng erheblich. Erst wer sie versuchsweise absetzt, wird sich ihrer Wirkungen bewuſst.

Daſs neben Alkoholika und Koffeïngetränken auch Tabak zu den Volksdrogen zählt, wurde mir erst klar, nach ich ihn (vor 40 Jahren) probeweise absetzte und dadurch viel vitaler wurde beim Handhaben gefahrenträchtiger Tätigkeiten.

Wer die als solche anerkannten abgesetzt hat und darauf Küchenkost sowie Pharmazeutika durch Lebensmittel, wie sie unsere Genetik, die Natur, die Evolution bzw· der ,,Liebe Gott" vorgesehen hat, ersetzt und die jeweiligen Gegenversuche unternimmt, dem enttarnen auch Küchenkost und Pharmazeutika sich als Volksdrogen, die Bildung, Sozialsein, Demokratie und zuverläsiges Ausüben gefahrenträchtiger Tätigkeiten mehr oder weniger untergraben, weswegen ich auch diese Substanzem nicht mittels Idealismus oder Tugendhaftigkeit, sondern aus purem Pragmatismus völlig absetzte.

Die Gesellschaft, die Bildung, Sozialsein und Demokratie sich auf dies Nase schreibt, wäre, um glaubwürdig zu sein, sehr gut beraten, wenn sie auch diese im erweiterten Sinne zu den Volksdrogen zählenden Substanzen absetzen und verschmähen würde, was insbesondere für Konzernchefs und Politiker ansteht – insbesondere im Gesundheitswesen, das eng mit dem Ernährungswesen verbunden ist, was durch die obigen Zeilen a• bis c• hervorgehoben wird.

Ernährung roh, Körper roh

Susanne

Hallo Manfred,

danke dir für deinen ausführlichen Beitrag und das Teilen deiner Gedanken! Als jemand, die sich ja selbst schon seit vielen Jahren von Rohkost ernährt und diese Form der Ernährung sehr schätzt, kann ich deine Begeisterung für die natürliche Nahrung absolut nachvollziehen. Trotzdem sehe ich einige deiner Punkte etwas anders und möchte kurz ein paar Gedanken dazu einwerfen.

Dass eine naturbelassene Ernährung unglaublich gut tun kann, die Vitalität steigert und das Wohlbefinden hebt, unterschreibe ich sofort. Aber die Annahme, dass jegliche Krankheit nur ein Ausscheidungssymptom von gekochter Nahrung oder Medikamenten ist, greift mir einfach viel zu kurz.

Die Realität zeigt leider immer wieder, dass auch eine noch so konsequente Rohkost kein garantierter Schutzschild ist. Selbst sehr bekannte Urgesteine und Pioniere der Rohkost-Szene blieben vor schweren Krankheiten, Alterserscheinungen oder gesundheitlichen Rückschlägen nicht verschont. Unser Körper ist eben extrem komplex: Genetik, Umweltbelastungen, Infektionen, mentaler Stress und das ganz normale Älterwerden spielen da genauso eine Rolle. Rohkost ist eine tolle Basis, aber eben keine Garantie für ewige Gesundheit.

Und genau deshalb bin ich heilfroh, dass es die moderne Medizin gibt. Klar kann man manches an den Strukturen im Gesundheitssystem oder der Pharmaindustrie kritisch sehen. Aber wenn es hart auf hart kommt – bei Akuterkrankungen, Notfällen oder schweren Diagnostik-Fragen –, rettet die Evidenzmedizin täglich Leben. Die Pharmazie pauschal als ,,pseudowissenschaftlich" abzutun, wird dem, was die Medizin leistet, meiner Meinung nach nicht gerecht.

Auch die Idee mit dem Schadensfreiheitsrabatt sehe ich eher skeptisch. Unser Solidarprinzip in der GKV lebt ja gerade davon, dass wir alle füreinander einstehen – völlig unabhängig davon, wie jemand lebt oder was er isst. Wenn wir anfangen, Beitragszahler je nach Lebensstil aufzuteilen oder zu bewerten, untergraben wir genau das Miteinander, das unser Gesundheitssystem eigentlich ausmacht.

Ich glaube, wir tun uns in der Rohkost-Szene selbst den größten Gefallen, wenn wir da ein bisschen bodenständiger und undogmatischer bleiben. Die Ernährungsform hat so viele tolle Seiten, die meist viel mehr überzeugen, wenn man sie ohne extreme Theorien lebt.

Liebe Grüße, Susanne
Einmal roh, immer roh 🤩