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#1
Zeitgeschehen / Antw:Das Ende einer Ära
Letzter Beitrag von Manfred - 21. Mai 2026, 21:14:52
als ich 1995 auf Montramé war, fiel mir dort ein psychopathischer Gastmitarbeiter auf, der allerlei Unfrieden zu stiften versuchte, was ich aber damals aus emotionaler Naivität als ziemlich harmlos erachtete. Und Guy-Claude selbst hat von Mobbing-Aktionen, die von den Behörden veranlaſst wurden, berichtet.

Das haben Guy-Claude und Orkos noch gut überstanden. Nicole scheint dies emotional aber sehr belastet zu haben und sah auf einem FlyerFoto von ca· 1990 auch tatsächlich so aus. Ihre seelische Überfordertheit hat nach meiner Einschätzung zum SichÜberlasten mit (zu sehr zerhacktem) Fleisch beigetragen. Und von nur kleinen Krebsknoten, die nach Wiederaufnahme korrekter Instincto-Ernährung von selbst sich aufgelöst hätten, ließ sie sich dermaßen Angst einflößen, daſs sie sich operativ oder chemo-therapeutisch behandeln ließ und sich von der Mensakost der Klinik ernährte.... Meines Erachtens versäumte sie  vor Beginn ihrer RohErnährung eigenkörperlich Pharmazeutika per Versuch und Gegenversuch auf ihre tatsächliche Wirkung zu erforschen im Zusammenhang mit roher Ernährung..., denn sonst hätte sie wohl entschlossen anders gehandelt.

Was Guy-Claude betrifft, so fanden die Mobber erst dann ein Mittel, dem Anwesen und seinem Gründer massiv zuzusetzen, nachdem es aufgrund sexueller Freizügigkeit zu einer Schwangerschaft mit einer noch nicht ganz volljährigen Anwesens-Mitarbeiterin kam, was besagter Psychopath überall verlautbaren ließ.

Die sexuelle Freizügigkeit wiederum wurde von einem mir gut bekannten nichtrohen veganen supplementierenden Therapeuten, der später an einem Tumor verstorben ist, laut seiner eigenen Ansprache, die auf Video dokumentiert war, gefördert.

Grundätzlich hab ich gegen deren besagter Freizügigkeit nichts einzuwenden, aber ich hatte das Gefühl, daſs Montramé und Orkos sich damit einigen Angriffpunkten aussetzen werden. Weil mir die DiscoMusik im Veranstaltungsraum und in der Lebenmittel-Verpackerei viel zu laut war, zog ich es vor, während der Aktivitäten in der nun ruhig gewordenen Verpackungshalle die zum Versand bestimmten Lebensmittel ohne Watte in meinen Ohren zu verpacken.

Das Aufösen von Orkos scheint mir mehr mit dem weggefallenen Managen durch Guy-Claude, vorherigem Installieren von Intriegen durch seine Miſsgönner, Verschärfung der finanziellen Lage und kaufmännischem Erfahrungsmangel der Geschäftsführer zusammenzuhängen. Kurz vor der Auflösung von Orkos überlasteten mich dessen Lebensmittelpreise dermaßen, daſs ich dort  noch weniger bestellte als nach dem Verlust meiner einst einträglich gewesenen Tätigkeit als Lkw-Fahrer.

Ich erachte es als enormen Verlust, daſs die Vorträge über früh-paläolithische (Instinctive) RohErnährung eingestellt wurden.

Eine Rohkostgruppe, die zum Fortführen der Vorträge und der Essentische vor wenigen Jahren gegründet wurde und der auch ich angehörte, hat sich mangels echtem Interesse an Instinctiver Ernährung, wegen mehreren Ablenkungsmanövern, Heucheleien und Küchenrohkostkultur aufgelöst.

Auch hinsichtlich dieser Gruppe hab ich erst spät im Nachhinein gelernt, wie ich diese Miſstände zwecks Auflösung sowohl höflich, klar als auch diplomatisch zur Sprache bringen kann.
#2
Gesundheit / Drastische Senkung der Gesundh...
Letzter Beitrag von Manfred - 21. Mai 2026, 18:46:27
Am 10· Juni 2026 ist geplant, homöopathische und anthroposophische Leistungen aus den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungherauszunehmen. Begründet wird dies mit dem Einzusparen ausufernder Krankheitskosten.

Nun, da:
  • jeder mit einem Jahreseinkommen unter 69'750 € (ab 2027 77'000 €) Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlt,
  • wir einer in Gesellschaft leben, die als gebildet, sozial und demokratisch bezeichnet wird,
  • die ,,Erkenntnisse" der Pharmazie oberflächlich sowie extrem veraltet sind,
ist es jedoch überaus angebracht, nicht die Pharmazie mittels der von ihr Honorierten über gesundheits-absichernd relevante Belange entscheiden zu lassen, sondern GK-Pflichtversicherte, die dank Ausübung früh-paläolithischer (Instinctiver) RohErnährung und der dadurch erreichten Nüchternheit hohen Ausmaßes sich seit Jahrzehnten zur finanziell völligen Entlastung der GKV überdurchschnittlich gesund halten.

Aus der Sicht früh-paläolithischer ErnährungsAusübung wird die geplante Sparmaſsnahme aber keinerlei finanzielle Einsparung erwirtschaften können, sondern die Krankheitskosten eher noch mehr erhöhen. Die Ursachen hierfür sind folgende:
  • Unter frühpaläolithischer (im Fachĵargon Instinctive Ernährung genannter) RohErnährung geht (durch eigenkörperliche Versuche sowie Gegenversuche eindeutig klar verifizierbar) hervor, daſs jegliche (nicht auf Mangel beruhende) Krankheit nur ein AusscheidungsSymptom von Fremdsubstanzen (Küchenkost, Volksdrogen und Pharmazeutika) ist, die bis vor 450 Tsd· Jahren niemals dem Körper zugeführt werden konnten;
  • Pharmazeutika erweisen sich bei genauer Beobachtung der Symptome keineswegs als heilsam, sondern als anderweitig wirksam, deren Auswirkungen sehr von der ErnährungsArt abhängen:
  • ____• unter (sogar nur überwiegender) früh-paläolithischer werden sie vom Körper ─zusätzlich zu den Fremdsubstanzen─ sehr schnell und symptome-verstärkend ausgeschieden;
  • ____• Unter üblicher (denaturierter, extrem lange Latenzzeiten nach sich ziehender) verzögern sie lediglich die Ausscheidungen der Fremdsubstanzen erheblich, was gesundheits-vortäuschend wirkt und die Symptome im Nachhinein ─meist verstärkt─ wiederkehren läſst, die Zusammenhänge von Ursache mit Wirkung verschleiert und letztlich zu exponentiell weiterem Anstieg der Krankheitskosten führen wird mit weiterer Verminderung der Gesundheit Otto-Normal-Verbrauchers.
Dadurch erweist sich die Pharmazie als pseudowissenschaftlich und die Beitragszahlung in die GKV als ein für die Gesundheit völlig nutzloses Ad Absurdum, das durch Streichung der Homöopathie und anthroposophischen Medizin (die im Gegensatz zur Pharmazie wenigstens die Selbstheilungsfähigkeit dem Körper belassen) aus der GKV erheblich intensiviert wird.
__Folglich wird die vermeintliche Wissenschaftlichkeit der Pharmazie durch den gesundheits-vortäuschend zeitlichen Aufschub der Symptome lediglich impliziert.

Selbstverständlich kann die (dank Homöopathie und Anthroposophie dem Körper belassene) Selbstheilungsfähigkeit nur dann qualifiziert wirken, wenn weiteres Zuführen der (per Symptome auszuscheidenden) Substanzen (alias Küchenkost, Volksdrogen und Pharmazeutika) beendet wird, was aufgrund kultureller Gepflogenheiten und ursachen-verschleiernd langer Latenzzeiten meistens leider zwar nicht geschieht, aber unter besagter ultra-altmodischer (ultra-kurze Latenzzeiten nach sich ziehender) Ernährung sogar bei nur latent denaturierten ─z·B· mit Futtermitteln großgezogenen─ Lebensmitteln sogar unerläſslich dennoch geschieht.

Zwar erübrigt sich dadurch unter sattelfester Ausübung der Instinctiven Ernährung die Nutzung sowohl der Pharmazie als auch der Homöopathie völlig, aber aufgrund eines im Zusammenhang mit emotional heftiger Miſsstimmung 2001 begangenen (und danach nie wieder) törichten Ernährungsfehlers, der eine Appendix-Entzündung nach sich zog, war die Anthroposophie mir damals überaus nützlich (weil sie lediglich das Entzündungssekret absaugte), während eine pharmazeutisch agierende Klinik (die mir das Organ nicht im Körper belassen hätte) mir etliche (gesundheits-nachteilige) Nebenwirkungen kostenintensiv beschert hätte.

Dieses (für Ausübende kultureller Kost möglicherweise etwas schocᷜkierende) Erfahrungswissen:
  • a• ist für jeden evolutions-nutritiv hinreichend Aufgeklärten, der weder Fremd-Organe noch Implantate trägt und bereit ist, die Entzugserscheinungen von kultureller Kost vorübergehend hinzunehmen oder sie schon hinter sich hat, jederzeit verifizierbar,
  • b• entlarvt die pharmazeutischen ,,Erkenntnisse" als oberflächlich und extrem veraltet und
  • c• drängt den Vergleich der Pharmazie mit einer Kfz-Hinterhofwerksatt auf, deren Personal z·B· in die Bremshydraulik von Kraftfahrzeugen eher Limonade einfüllt anstatt BremshydraulikÖl und das dadurch Beeinträchtigtwerden der BremsAnlage als eine Infektion oder als AltersErscheinung darstellt, die durch Einfüllen weiterer falscher Betriebsmittel behoben werden könne und müsse....
Auch der Vergleich mit der (glücklicherweise aufgelösten) DDR, die sich wider besseren Wissens als demokratisch bezeichnete, drängt sich bei dem geplanten Gesetzesentwurf hinsichtlich des finanziell noch zu erstattenden Umfangs therapeutischer Gesundheitsleistungen durch die GKV unvermeidlich auf.

Aus diesen Gründen wäre es eigentlich weitaus sinnvoller, anstelle der homöpatischen und anthroposophischen, eher die pharmazeutischen Leistungen aus der GKV herauszunehmen.
__Da aber bekanntlich kaum jemand gewillt ist, den Konsum der (erst nach extrem langer Latenzzeit lebensgefährlich gewordenen) Volksdrogen (zu denen im erweiterten Sinne auch Küchenkost und Pharmazeutika zählen) zu beenden (obwohl dadurch den Krankenkassen quasi jegliche Krankheitskosten erspart blieben), sollten nutritiv sich sattelfest ultra-natürlich Ernährende ohne Weiteres einen Schadensfreiheitsrabatt von mindestens 50 (besser 90) % genießen (zugunsten noch besserer Rohqualität ihrer eingekauften Lebensmittel).

Wer ein Leben lang Volksdrogen konsumiert, unterschätzt deren betäubende Wirkunng erheblich. Erst wer sie versuchsweise absetzt, wird sich ihrer Wirkungen bewuſst.

Daſs neben Alkoholika und Koffeïngetränken auch Tabak zu den Volksdrogen zählt, wurde mir erst klar, nach ich ihn (vor 40 Jahren) probeweise absetzte und dadurch viel vitaler wurde beim Handhaben gefahrenträchtiger Tätigkeiten.

Wer die als solche anerkannten abgesetzt hat und darauf Küchenkost sowie Pharmazeutika durch Lebensmittel, wie sie unsere Genetik, die Natur, die Evolution bzw· der ,,Liebe Gott" vorgesehen hat, ersetzt und die jeweiligen Gegenversuche unternimmt, dem enttarnen auch Küchenkost und Pharmazeutika sich als Volksdrogen, die Bildung, Sozialsein, Demokratie und zuverläsiges Ausüben gefahrenträchtiger Tätigkeiten mehr oder weniger untergraben, weswegen ich auch diese Substanzem nicht mittels Idealismus oder Tugendhaftigkeit, sondern aus purem Pragmatismus völlig absetzte.

Die Gesellschaft, die Bildung, Sozialsein und Demokratie sich auf dies Nase schreibt, wäre, um glaubwürdig zu sein, sehr gut beraten, wenn sie auch diese im erweiterten Sinne zu den Volksdrogen zählenden Substanzen absetzen und verschmähen würde, was insbesondere für Konzernchefs und Politiker ansteht – insbesondere im Gesundheitswesen, das eng mit dem Ernährungswesen verbunden ist, was durch die obigen Zeilen a• bis c• hervorgehoben wird.

#3
Rohkost im Alltag / Antw:Ueberlegene Veganer ?
Letzter Beitrag von Manfred - 21. Mai 2026, 17:51:36
Anfänglich ging ich davon aus, daſs die altmodischste (früh-paläolithische) der RohErnährungen eine vegane sei und stellte stets fest, daſs nach und nach mehr Vegetabilien ungenießbar und unverdaulich erschienen, worauf ich irgendwann beide Lebewesensreiche in die Ernährung einbezog.

Vor einem Jahr ließ ich mich anläſslich großer Mengen an geliefertem Fleisch, die ich rechtzeitig verbrauchen wollte, von (sich nicht oder nur etwas roh ernährenden) Cartitariern und Carnivoren dazu animieren, diese RohErnährung fleischbasiert zu gestalten, was zwar gut verdaulich war, aber insbesondere Sommers die genießbaren Mengen vermindert und nutritiv zur Unzufriedenheit geführt hat.

Was sich mir jedoch gut bewährt hat, ist das Wechseln von veganer Ernährung zur fleischbasierten, wenn die Temperaturen sehr gefallen sind, und umgekehrt wenn die Temperaturen sehr gestiegen sind.

Der Zyklus einer jeweiligen Ernährungsphase dauert in Äbhängigkeit der Temperaturen jeweils ein bis 10 Tage.





#4
Rohkost im Alltag / Antw:Ueberlegene Veganer ?
Letzter Beitrag von Susanne - 05. Februar 2026, 19:57:29
Hallo Thomas,

deine Erweiterung meiner Frage ist absolut treffend. Das Gefühl, nach einem Tag voller guter Begegnungen und Naturerlebnissen ,,satt" zu sein, ohne viel gegessen zu haben, kenne ich nur zu gut. Es ist, als würde man Energie direkt aus der Umgebung aufsaugen, eine Form von ,,Nahrung", die keine Verdauung braucht.

Zitat von: ThomasIst das Bedürfnis, über die für den Körper erforderliche Menge hinaus noch mehr zu essen, davon abhängig, wie weit wir uns von einer wirklich natürlichen, kraftvollen Umgebung entfernt haben?

Ich stimme dir vollkommen zu: An Tagen, an denen ich draußen in der Natur bin oder mich anderweitig ,,bereichert" fühle, fällt das kompensatorische Essen weg. Der Geist ist satt.

Aber hier kommt für mich der kritische Punkt: Obwohl ich mich an solchen Tagen energetisch großartig fühle, merke ich, dass sich das bei mir negativ auf das Gewicht auswirkt. Wenn ich zu lange in diesem ,,energetischen Modus" bleibe und die physische Nahrung (und eben auch das erdende Fleisch) reduziere, zehrt mein Körper an seinen Reserven.

Das bringt mich zurück zu meiner Erfahrung mit dem Abheben: Es scheint eine feine Balance zu geben. Einerseits die ,,lichte" Energie, die uns nährt, wenn wir im Einklang mit der Umgebung sind (was Thomas beschreibt). Andererseits die physische Notwendigkeit, den Körper als ,,Gefäß" stabil zu halten. Für mich ist Fleisch da wie ein biologischer Anker. Ohne diesen Anker werde ich zwar feinstofflich ,,satt", verliere aber buchstäblich die Bodenhaftung und die körperliche Substanz.

Vielleicht ist das der Grund, warum viele nach extremen spirituellen Erfahrungen oder langen Waldtagen plötzlich Heißhunger auf etwas sehr ,,Dichtes" oder Fettiges bekommen, der Körper fordert sein Recht ein, wieder ganz in der Materie anzukommen.

@Lanius, wie war das bei Thora, weißt du das vielleicht? Hatte sie trotz ihrer geringen Nahrungsmenge eine Methode, ihr Gewicht stabil zu halten, oder war sie energetisch so ,,verdichtet", dass die geringe Menge bei ihr anders gewirkt hat?
#5
Rohkost im Alltag / Antw: Ueberlegene Veganer ?
Letzter Beitrag von thomas99 - 03. Februar 2026, 21:39:08
Hallo Susanne, hallo Lanius,

Susannes Frage

"Was meint ihr: Ist das Bedürfnis nach Fleisch am Ende vielleicht ein Indikator dafür, wie weit wir uns von einer wirklich natürlichen, kraftvollen Umgebung entfernt haben?"

Bemerkenswerte Frage! Ich werde darüber reflektieren - wenn ich etwas entdecke, schreibe ich hier.

Susanne, ich fühle mich inspiriert, deine obige Frage zu variieren, indem ich das Wort "Fleisch" durch "Erhöhung der Menge an Lebensmitteln" ersetze -  das stellt die Sinnhaftigkeit deiner Frage nicht in Frage, sondern ist als Erweiterung gemeint:

Ist das Bedürfnis, über die für den Körper erforderliche Menge hinaus noch mehr zu essen, davon abhängig, wie weit wir uns von einer wirklich natürlichen, kraftvollen Umgebung entfernt haben?

Wenn ich an einem Tag viel außer Haus war, wenn ich mich im Freien bewegt habe, wenn meine Augen in den Himmel geblickt haben, wenn ich gute Begegnungen mit Menschen hatte und mich "bereichert" fühle und auch anderen Menschen etwas geben konnte, kompensiere ich weniger mit einer "Erhöhung der Menge an Lebensmitteln".

Abendliches zu spät und zu viel essen fällt leichter "unter den Tisch"  ;)

#6
Rohkost im Alltag / Antw:Ueberlegene Veganer ?
Letzter Beitrag von Susanne - 01. Februar 2026, 21:20:00
Hallo Lanius, hallo Thomas,

vielen Dank für eure beiden Beiträge. Es ist wirklich spannend zu lesen, wenn zwei Menschen mit jeweils 30 Jahren Praxiserfahrung in der Rohkost aufeinandertreffen – das hat deutlich mehr Tiefgang als die üblichen Theorie-Debatten.

Zitat von: LaniusVerschwendung..?..oder sind die Langzeitveganer einfach gute Futterverwerter, haben ein Mikrobiom, dass sie so unterstützt. Ich glaube, es ist keine Protein- oder Fettfrage..sondern wie natürlich das Essen ist.

Lanius, dein Beispiel von Thora Sattler ist phänomenal. Es stellt das klassische Dogma der "notwendigen Proteinquellen" komplett infrage. Wenn jemand ohne Waschmaschine und mit bloßen Händen ein Haus baut, während er sich fast nur von Kokos, Nüssen und Kohl ernährt, dann zeigt das vor allem eines: Effizienz.

Meine eigene Erfahrung zum Thema "Essen für die Psyche": Ich finde Lanius' Frage nach der Psyche sehr zentral. Ich persönlich merke zum Beispiel, dass ich Fleisch brauche, um mich zu erden. Ohne tierisches Eiweiß habe ich das Gefühl, total "abzuheben" oder den Boden unter den Füßen zu verlieren. Es scheint eine energetische Komponente zu geben, die über reine Nährwerte hinausgeht: Fleisch wirkt wie ein Anker in der physischen Welt.

Das führt mich zu Thomas' Punkt:

Zitat von: ThomasDas ist für mich nicht schlüssig, denn der Mensch siedelte ursprünglich in Afrika, in wärmeren Regionen. Der Mensch lebte viel länger in Afrika als in Europa. Die Zeit in Afrika war prägender.

Thomas, diese evolutionäre Sicht ist schlüssig, aber vielleicht ist genau das der Punkt: In unserer modernen, oft sehr "kopflastigen" und unnatürlichen Welt brauchen viele von uns diese Erdung durch Fleisch, weil wir den natürlichen Bezug zur Erde (wie ihn Thora in ihrem Garten in Rumänien vielleicht noch hatte) verloren haben.

Zwei Punkte, die mir bei euch noch aufgefallen sind:

Die Qualität der Nahrung (Zuchtfrüchte vs. Wildform): Lanius, du fragtest, ob es egal ist, was man isst. Ich denke, der Unterschied liegt in der Information der Nahrung. Unsere heutigen Zuchtfrüchte sind oft auf Zucker und Wasser optimiert, während die Mineralstoffe fehlen. Wenn die Nahrung die nötige "Dichte" nicht mehr liefert, greifen wir vielleicht automatisch zum Fleisch, um dieses Defizit auszugleichen.

Die Effizienz des Mikrobioms: Vielleicht ist der Unterschied zwischen dem "Büroarbeiter" und der "Langzeit-Veganerin" tatsächlich die Fähigkeit des Körpers, Energie aus feinstofflicheren Quellen zu ziehen. Wenn das System (noch) nicht so effizient arbeitet, braucht man das Fleisch als "schweren Brennstoff", um stabil zu bleiben.

Fazit: Vielleicht können Veganer wie Thora etwas, das wir verlernt haben: Sich allein durch Pflanzenkraft so mit der Welt zu verbinden, dass sie keine zusätzliche "Erdung" durch Fleisch mehr benötigen. Für viele von uns scheint Fleisch aber nach wie vor eine notwendige Stütze zu sein, um nicht "abzuheben".

Was meint ihr: Ist das Bedürfnis nach Fleisch am Ende vielleicht ein Indikator dafür, wie weit wir uns von einer wirklich natürlichen, kraftvollen Umgebung entfernt haben?
#7
Zeitgeschehen / Antw:Das Ende einer Ära
Letzter Beitrag von thomas99 - 01. Februar 2026, 20:44:04
Für mich schwer nachzuvollziehen, warum Orkos aufgegeben hat bzw. aufgeben musste.

Es wird ein "Treuhänder" erwähnt, also kein Insovenzverwalter.

Einige Fragen, die sich stellen:

1. Wieso kann der FruchBote seit Jahren über die Runden kommen, wo doch seine Preise viel niedriger sind als die damaligen Preise von Orkos? Liegt es u. a. daran, dass die Palette bei Orkos viel größer war?

2. Hätte Orkos durch Rationalisierung bzw. Kosteneinsparungen überleben können?

3. Ist die Qualität der Lebensmittel bei Orkos höher gewesen als sie jetzt beim FruchtBoten ist?

Zu Punkt 3 folgendes Detail: Dr. Romer schrieb mal auf Nachfrage, dass der Lieferant für die getrockneten Feigen (Col de dama) derselbe sei wie bei Orkos.

Ob wir je der Wahrheit näher kommen werden?

Hat jemand Hintergrundinformation?

Thomas

PS: ich war damals über diese Nachricht geschockt, aber vor allem betrübt. Ich war seit 1993 Kunde ..

#8
Reisen, Treffen, Lebensgemeinschaften / Antw:Lebensgemeinschaft in NW-...
Letzter Beitrag von thomas99 - 01. Februar 2026, 20:28:05
Ja, Susanne, als Rohköstler hat sich Clemens Arvay nicht hervorgetan.

Ich habe ihn als integren und kompetenten Aufklärer während der Corona-Zeit geschätzt
Deshalb war ich traurig, als ich erfuhr, dass er nicht mehr am Leben ist. Laut Wikipedia Suizid.
#9
Rohkost im Alltag / Antw: Ueberlegene Veganer ?
Letzter Beitrag von thomas99 - 01. Februar 2026, 20:21:10
Grüß dich Lanius,

auf 30 Jahre Erfahrung mit ursprünglich bzw. roher Ernährung kann ich ebenfalls zurückblicken.

An deinem Beitrag gefällt mir, dass du

1. keine Behauptungen aufstellst, sondern statt dessen
2. Fragen stellst.

Ich habe auch Phasen durchlebt, in denen ich mich entweder extrem tiereiweißreich ernährt habe bzw. zu anderer Zeit lange rein pflanzlich.

Eines konnte ich als ziemlich sicher feststellen: als ich noch deutlich jünger war, konnte mein Körper Extreme leichter ertragen. Ich konnte meinem Organismus mehr zumuten. Das ist Vergangenheit.

Stimmt die aktuelle Darstellung der Menschheitsgeschichte mit Evolution über Jahrhunderttausende oder Millionen von Jahren? Falls ja, dann erscheint mir folgender Gedankengang falsch:

Homo erectus und später Homo sapiens konnten damals in Europa - notgedrungen -  nur dadurch überleben, dass sie auf die Jagd gingen und vor allem Fleisch ud Fisch aßen, vor allem im Winter. Folglich esse ich als heutiger Mensch in Europa auch vor allem tierisches Fleisch und Fisch. Das ist für mich nicht schlüssig, denn der Mensch siedelte ursprünglich in Afrika, in wärmeren Regionen. Der Mensch lebte viel länger in Afrika als in Europa. Die Zeit in Afrika war prägender. Wenn die Evolutionstheorie und die daraus abgeleitete Menschheitsgeschichte zutreffend ist.

Daraus kann ich aber nicht ableiten, dass tierisches Fleisch und Fisch generell nicht zur menschlichen Ernährung gehört.

Bei Gelegenheit schreibe ich noch mehr dazu.

Viel Grüße

Thomas

PS: Jörn hat zu diesem Thema bereits geschrieben: https://forum.rohkost-tagebuch.de/index.php?topic=49.0
#10
Rohkost im Alltag / Ueberlegene Veganer ?
Letzter Beitrag von Lanius - 22. Januar 2026, 00:08:31
WAS können Veganer, was Fleisch essende nicht können ?

Also das Fleischessende der Ueberzeugung sind, sie MUESSTEN regelmässig, gar täglich ein halbes-2 kg Fleisch essen, sonst, sonst..ja was würde sonst passieren ?

Habe in der Rohkost die letzten 30 Jahre alle Extreme erlebt: Viel Zuchtfrüchte mit viel Haustierfleisch täglich über Monate und auf der anderen Seite eine Veganerin, mit Kokosnuss als Haupt- Eiweissquelle.

Thora Sattler als Beispiel, war zwei mal bei ihr, damals noch in Rumänien:
Die konnte, musste drei Kinder damals 2008 ( seit etwa 1996 voll roh-vegan) aufziehen ohne Waschmaschine, aus tonigem Lehm hat sie ein Fundament ausgehoben und ein Haus angefangen zu bauen(ohne Hilfe) und war nicht untergewichtig.
Ihre Nahrung damals in Rumänien: Kokosnuss eben, Walnüsse im Herbst, Kohl, anderes Gemüse und auch nicht zu viel Obst.
WIE schaffte sie das alles und andere sitzen im Büro und brauchen ein Kilo Fleisch pro Tag.
Verschwendung..?..oder sind die Langzeitveganer einfach gute Futterverwerter, haben ein Mikrobiom, dass sie so unterstützt.
Ich glaube, es ist keine Protein- oder Fettfrage..sondern wie natürlich das Essen ist.
Also egal was ich esse ?

ich frage nur..

In Europa ohne Landwirtschaft war der Mensch sicher fast nur tierisch unterwegs..aber wieviel hat er zum Ueberleben benötigt ?
Essen für die Psyche auch..?
Oder nur um den Körper zusammen zu halten und Energie zu haben ?


ich frage neutral